Montag, 25. März 2013

[KINO FFFnights] John Dies At The End (2012)

http://www.imdb.com/title/tt1783732/

In Zeiten, in denen Spoiler allgegenwärtig scheinen, ist ein Filmtitel wie "John Dies At The End" fast schon keine Provokation mehr. Aber warten wir es ab, wie Johns Leben ausgehen wird. John (Rob Mayes) und sein Freund Dave (Chase Williamson) sind gute Kumpel und wohnen in einer amerikanischen Kleinstadt, in der eigentlich nie etwas passiert. Durch Zufall geraten sie an eine Droge, die sich hinter dem geschmackvollen Namen Sojasauce verbirgt. Der Konsum dieser Droge verspricht eine außerkörperliche Erfahrung, die einen jenseits von Zeit und Raum bringt. Die Sinne werden so erweitert, dass nicht nur Wesen aus der Zwischenwelt erkennbar werden, sondern auch die Gedanken und die Zukunft der Mitmenschen. Wie sich allerdings herausstellt, hat das Herumdriften die Bewohner der Drogen-Dimension auf den Plan gerufen, die ihrerseits eine Invasion unserer Welt planen. Können Dave und John es mit dieser Gefahr aufnehmen, auch wenn sie Gefahr laufen, ihr Leben dafür zu lassen?

Es ist eine neue Droge, die ihre Benutzer durch Zeit und Dimensionen driften lässt, ihr Straßenname: „Sojasoße“. Für manche ist sie tödlich, andere sind nach dem Trip befallen. Die weltweite Invasion ist schleichend, die Menschheit braucht jetzt Helden. Was sie stattdessen bekommt, sind die verpeilten College-Abbrecher John und Dave. Können diese beiden die Welt vor dem drohenden Horror bewahren? Vermutlich nicht. 

Ein genialer, spannender und witziger Film von Don Coscarelli, bei dem man sicherlich nicht sagen kann, dass man ahnt oder gar weiß, was als Nächstes passieren wird. Und immerzu musste ich bei dem so schönen schwarzen und ironischen Humor schmunzeln und lachen. "This door can never be opened!" Mit diesem oder anderen herrlich skurrilen Einfällen konnte der Film - zumindest bei mir - gute Punkte sammeln.

Sicher hat der Film keinen tiefen Sinn, ob also Analytiker und Philosophen ihren Schädel durch diesen Film zum arbeiten bringen ist eher fraglich, aber der Film macht Spaß, die Personen haben ihren eigenen unvergesslichen Charakter und sogar die Spannung bleibt auf einem guten Niveau. Und am Ende ist dann jemand der Held, bei dem man es echt nicht erwartet hat. Man sitzt hinterher im Kino und denkt sich "WTF?!", aber will den Film eigentlich gleich noch einmal sehen. Gut gemacht!

7,5/10

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