Samstag, 12. Januar 2013

Ocean's Twelve (2004)

http://www.imdb.com/title/tt0349903/

Drei Jahre sind vergangen, seit Gentleman-Gauner Danny Ocean (George Clooney) und seine Jungs Terry Benedict (Andy Garcia) um mehrere Millionen Dollar erleichtert haben. Danny ist wieder mit Tess (Julia Roberts) zusammen und genießt, wie seine Kumpels, sein Leben in Wohlstand. Das schöne Leben wird jedoch jäh von Benedict unterbrochen, der seine geklauten Millionen innerhalb von zwei Wochen mit Zins und Zinseszins zurückhaben will. Da sie das Geld nicht mehr haben, müssen sich die Zwölf (die elf aus Teil eins plus Tess) etwas einfallen lassen. Und was würde näher liegen, als ein neues Diebesstück? Ein Ziel ist schnell gefunden: die älteste Aktie der Welt, die in Amsterdam aufbewahrt wird. Gerade dabei, den Plan in die Tat umzusetzen, kommt ihnen die Konkurrenz, in Person des französischen Meisterdiebs François ‘Nightfox’ Toulour (Vincent Cassel) zuvor. Kein Zufall, wie sich herausstellen soll. Er hat von seinem Mentor Gaspar LeMarque (Albert Finney) vom Bravourstück der elf erfahren und daraufhin den Plan gefasst, eine Wette heraufzubeschwören. Einsatz ist ein Fabergé-Ei, welches aus einem Museum in Rom entwendet werden soll. Gelingt es Ocean und seiner Crew diese zu besorgen, übernimmt der "Nightfox" deren Schulden bei Benedict.

Leider trifft auch hier das zu, was auf so viele zweite Teile zutrifft: er ist nicht besser als Teil 1. Trotz erhöhtem Staraufgebot und ebenso gesteigerter Coolness nervt mich vor allem Julia Roberts als Clooneys Film-Ehefrau Tess. Sie übertreibt einfach die komische Rolle, die sie ursprünglich spielen sollte. Alle anderen spielen großartig und die mehrfachen(!) Wendungen in diesem Teil sind auch beachtlich, bevor dann das große Finale kommt. "Ocean’s Twelve" ist ein gute unterhaltender Thriller, der jedoch nicht an den ersten Teil heran kommt. Es gibt dieses mal nicht den großen Coup. Stattdessen gibt es ein paar kleine Coups und eine Storywendung nach der nächsten. Es ergibt sich zwar ein interessantes Katz- und Mausspiel zwischen der Europol-Agentin Isabel Lahiri und Danny Ocean und seinem Team, aber das muss ohne Hochspannung auskommen. Nichtsdestotrotz, kann der Film noch gut unterhalten und es kommt zu keiner Zeit Langeweile auf. Trotzdem nur

6/10