Samstag, 24. März 2012

[KINO FFFnights] Rosewood Lane (2011)

http://www.imdb.com/title/tt1840388/

Home, bitter sweet home sagt sich die junge Psychiaterin Dr. Sonny Blake (Rose McGowan), als sie nach dem Tod ihres alkoholkranken Vaters an den Ort ihrer Kindheit zurückkehrt und ins verlassene Haus der Rosewood Lane zieht. Doch schon bei ihrer Ankunft merkt sie, dass irgendetwas hier nicht stimmt: Die Nachbarn wirken misstrauisch, ja sogar ängstlich. Ihr älterer Nachbar macht dubiose Andeutungen bezüglich des Zeitungsjungen. Ist er der anonyme Anrufer, der sich eines Tages in ihrer Sendung meldet und sie bedroht? Nur kurze Zeit später ist es dann soweit: Jemand hat sich Zugriff zu ihrer Wohnung verschafft. Sonny sieht sich in einen Kampf auf Leben und Tod verwickelt.

Die Beschreibung klingt vielversprechend, doch der Film ist ihr leider nicht gerecht geworden. Um mit dem Positiven zu beginnen: Rose McGowan macht ihre Sache gut und ist tatsächlich weiterhin ein optisches Highlight. Die Atmosphäre des Thrillers ist ab und an schon recht bedrohlich düster und bewirkt ein temporär angenehmes Schaudern. Leider ist der Plot des ganzen Konstruktes dermaßen träge und teils auch unlogisch inszeniert, sodass es gar nicht ausbleibt, dass relativ schnell eine ausgedehnte Spannungsarmut entsteht. Viele Fragen bleiben offen. Nur eine davon ist, was ist dem Hunden los? Was für ne Rolle spielen die? Nicht unbedingt die beste Voraussetzung für einen Streifen. Dazu kommt auch noch das Soap-mäßige Agieren der weiteren Schauspieler und selbst die Schreck- bzw. Schockeffekte machen das ganze nicht besser, da es schlichtweg keine gibt. Am Ende freut man sich dann doch irgendwie auf eine starke Pointe. Und die kam zwar noch, zündet aber dann doch irgendwie nicht.

4/10