Samstag, 19. März 2011

[KINO FFFnights] Mother's Day - Mother's Day: Mutter ist wieder da (2010)

http://www.imdb.com/title/tt1434435/

Nachdem ein Bankraub schief gelaufen ist, machen sich drei Brüder in der Hoffnung bei ihrer Mutter Unterschlupf zu finden auf den Weg nach Hause. Der jüngste der Drei, Johnny, wurde angeschossen und ihr betrügerischer Partner ist mit der gesamten Beute abgehauen. Doch als die Brüder daheim ankommen, erfahren sie, dass ihre Mutter verschwunden ist: Sie hat das Haus vor Monaten bei einer Zwangsvollstreckung verloren. Die neuen Eigentümer Beth und Daniel Sohapi und ihre Gäste, die einen schlechten Zeitpunkt für eine Geburtstagsfeier ausgesucht haben, werden von den Brüdern als Geiseln genommen. Nicht lange danach trifft die Mutter gemeinsam mit ihrer Tochter Lydia ein und es wird schnell klar, dass sie wirklich alles tun wird, um ihre Kinder zu beschützen. An einem fürchterlichen Abend übernimmt sie auf brilliante Weise die Kontrolle über die Situation und will die Flucht ihrer Söhne sicherstellen.

"Mother’s Day" ist ein Remake des gleichnamigen Kultfilmes der Produktionfirma Troma. Drei Brüder stürmen nach einem blutigen Banküberfall in das Haus, in dem sie aufgewachsen sind. Leider stellt sich heraus, dass das Haus nicht mehr ihrer Familie gehört. Die Brüder nehmen die neuen Besitzer und ihre Gäste als Geisel. Als dann noch ihre Mutter (Rebecca De Mornay) auftaucht, scheint nur noch eines sicher: Es wird ein blutiger Muttertag.

Also ich kenne das Original (noch) nicht. Eines muss ich dem Film lassen. Vom Anfang bis zum Schluss hat er super unterhalten. Was Spannung angeht, ist der Film meiner Meinung nach Top. Was mich hingegen stört, sind zum einen die vielen Logikfehler und Dummheiten der Akteure. z.Bsp. Frau schlägt Mann zu Boden, welcher eine Waffe hat. Was macht die Frau? Sie lässt die Waffe und den Mann natürlich liegen und geht weg. Aha...

Die schauspielerische Leistung fand ich in Ordnung, insbesondere die perverse geisteskranke Mutter. Übrigens: Die Menge an Blut und Wunden übertreffen so manchen Horrorfilm bei weitem. Meiner Meinung nach, hätte man einen wesentlich besseren Effekt erziehlt, mit weniger Blut dafür etwas mehr Fokus auf der eigentlichen Story der kranken Mutter (Ich gehe mal stark davon aus, dass das Original genau das beinhaltet. Insgesamt also gute Story, gute Unterhaltung, durchweg spannend aber zuviele dämliche Aktionen der Akteure (erinnert mich an "Scream") und im falschen Genre. Ich kann aber auch jeden verstehen, der den Film schlecht bewertet. Der Film ist nämlich mehr Horror als ein Thriller. Und dafür macht er richtig Spaß...

7/10

Von Eightyfour Entertainment erschien der Film auch im auf 333 Stück limitierten Mediabook.